Er träumt vor sich hin. Träumt von der Zukunft und den Möglichkeiten darin.

Die Gedanken kreisen um die Frauen, mit den man schlafen würde, das Auto das man kaufen würde und einer großartigen Zukunft.

Noch ist der Knabe jung und naiv. Noch immer vermag er zu träumen. Noch immer eine Fantasie der Herrlichkeit in der Zukunft….

…Die Zukunft ist nun Gegenwart. Die Gegenwart wieder das Jetzige und noch immer auf diese florierende Zukunft wartend.

Aus dem Knaben wurde ein Erwachsener, aber nicht der Erwachsene den er sein wollte.

Natürlich hat die Zukunft ihn geprägt. Aber es war keine Prägung wie aus Gold gegossen.

Der inzwischen erwachsene Mann hatte nicht viele Frauen im Bett, keinen Mercedes vor der Tür und nicht das Ansehen eines Popstars.

Was bleiben sind nur Enttäuschung und das Wiederkehren der Tagträume, hoffend auf eine immer noch bessere Zukunft samt allen Annehmlichkeiten eines Mannes.

Doch es bleiben nur Träume. Solange Träume bis der Knabe im jungen Mann erkennt, die Zukunft müsse erarbeitet und gelebt werden. Solange bis er aus Tagträumen erwacht und sich selbst annimmt, so wie er dazu geworden ist.