Im Nebel der Reife der Jugend

Eine Taufe in des Menschen Tugend

Es sind Herzen wie die Unsere

Die Welt bereisen in des Untere

Lang schwillt das Leben

Zu kurz des Brechens Überleben

Nun sind wir hier im Angesicht des Lichts

Hinein gezogen in das dunkle Nichts

Es währen die Seelen in leblosen Körpern

Es wahren die Herzen in des Mundes rötern 

Was soll bleiben in des Sonnes Scheines ?

Nur ein Trost des Verstandes Reines ?

Wie auch immer unsere Geschichte endet

Das Menschliche wird niemals in des Schatten verendet

Wir tragen die Gebeine unsere Ahnen

Ohne auch im geringsten zu erahnen

Was von uns bleiben wird

Wenn es mal vorbei ist

Jeden Tag gehe n wir gleiche Wege

Als wenn das Glücke im Schoße lege

Mal eine Zärtlichkeit, eine Zuwendung

Gierig diese zur Unkenntlichkeit Verwendung 

Es ist des Blutes Jugend und Streben

Für immer des Todes entlegen

Drum singen wir Lieder im Tanze

In des Mondes Scheine im Ganze 

Ein Mann sitzt dort und schreibt

Schreibt was nie ganz die Dämonen vertreibt

Es sind des Gedankes Windes

Milde die Worte im Gedächtnis linde 

Wir handeln ohne zu Denken

Und sprechen ohne zu erdenken

Nie wieder wird diese Zeit kommen

Unsre Herzen unter der Last verkommen

Liebet und Lebet im Ganzes

Wie in der schönsten Ode des Glanzes 

Wahrlich die Verheißung wird getragen

Von Menschen des Mutes ertragen

Nie wieder sollen wir Zweifeln

Oder der in der Wahrheit reifen

Lieder gesungen im Geiste Vollkommen

Wie eine Symphonie des Dichters erklommen

Das Ende ist nah und doch fern

Der Anfang fern und doch gern

Worte eines Liebenden Herzens im Blut

Für immer eine Passion des Segens Glut