Zu Tische mit den Mächtigsten dieser Welt

Sie alle wollen es sein, aber keiner von Ihnen sei ein wahrer Held

Sie sitzen da, trinken billigen Fusel und pokern um die Macht 

Jeder von ihnen strotzt davon, es solle werden eine lange Nacht

Der Deutsche sitzt zwischen den Reihen

An ihm sich gesellen Machthunger , gewillt sich höher zu weihen 

Der Amerikaner übernimmt das Wort, wie an jeder Zusammenkunft

Dieser predige was Werte seien und beschwörend der Welt die Zukunft

Der schmächtige hungrige Russe weint, er verstoßen sei der Zunft

Alle anderen sich daran ergötzen und ihn weisen zur Vernunft

Der Franzose ist musisch , trinkt langsam seinen Wein

Während der Grieche sich beklagt, Schulden ihn lasten und deswegen der Wein´

Auch der Pole erhebt sich

Beschwörend alte Werte nicht lassen in Stich

Doch die reichen Nachbarn ihm ziehen den roten Strich

Er solle der neuen und alten Ordnung gehorchen, dem liberalen Licht

Sie alle sitzen da und fressen sich satt

Während keiner aus Afrika da sitze und vertrete eine ihrer Stadt 

Alte Männer genieren 

Alte Männer einsam dinieren 

Die Jugend der Welt sich erhebe

Auch sie wollen frei leben 

Doch am Tische der Macht zu dieser Nacht 

Sitzen nur Idioten , denen die Gier zu verlassen jede Tugend Wacht

Willkommen in des Mächtigen Werk 

Glaubet mir, dies sei kein Scherz