Verwinte Augen
Zu was taugen ?
Jede Lebenslust zu saugen
Und nie mehr an das Gute glauben…
…
Jedes Mal wenn er vor dem Spiegel stehe, sehe er seine Seele dahin verwehen , ohne zu sehen, was würde noch bevorstehen.
Es erwischt oft Männer im jungem Alter, zu Beginn ihrer Blüte, hoffend des Schicksal Güte.
Auch er hat einen Namen, wurde zu Geburt beschenkt mit Gaben, doch nun bleiben nur noch Narben.
Er wollte im Leben alles oder Nichts, zu suchen das Licht, finden das Schicksal aber eben nicht.
Früher, als Kind, dachte er er könne alles werden. Sein wie er will, leben wie er will, tun und lassen wie es ihm gefällt, ehe das Schicksal ihm mies zufällt.
Nun ist er Erwachsen, verwachsen im Alltag, manchmal zu lieben, manchmal gediegen, aber zu oft verschwiegen.
Denn ihm fiel zu, was viele Menschen vor ihm beherrschen, ihn ereilte das Schicksal der Schizophrenie…
…
´´Stell dir vor es gebe im Leben eine Macht, so groß wie die Nacht, immerzu stehen Wacht, nimmer geben Acht, bis alles an die Wand kracht.
Die Schizophrenie ist eine seelische Urkatastrophe.
Ein Ereignis, so bedeutsam wie des Sinfonie wichtigste Strophe.
Sie begleitet den Betroffenen.
Ist nicht Weltoffen.
Aber macht doch jeden Betroffen.
Willkommen in der Welt, die es nicht gebe, aber daran doch eben alles läge… ´´
…
Jetzt wo der junge Mann mit Schizophrenie lebe, ist es seine Entscheidung was er tue und wie er damit umgehe.
Er könne sich darin verlieren, oder doch versuchen alles Gute zu erzwingen.
Es ist sein Leben… mit Schizophrenie…
