Tippeln im Dunkeln

Schritte folgen auf Gemunkeln

Sie sagen alles werde Gut

Habe nur etwas Mut !

Der Priester predigt vom Licht 

Der Alkohol  folgt dir schlicht bis alles erbricht 

Was sei Erlösung ?

Die eine bestimmte Lösung ?

Und dann geht es wieder los:

Das Aufstehen 

Das morgendliche Ersehnen 

Zu verwehen 

Nur stumm dastehen 

Nicht mal werden gesehen 

Bis Abends es solle geschehen 

Des vor dem Nacht bestehen 

Nur damit Albträume möglichst können wieder gehen 

Soll das das Leben sein ?

Nur dieser kurze Schein?

Einsam wein´?

Schmerzen einfach da zu sein ?

 

Aber ich sage doch immer wieder:

Nein !

Nein !

Nein !

Das Leben gehöre mir und dir 

Solange es gebe ein innerstes Wir 

Sehe doch endlich 

Wenn irgendwann Augen sich schließen, beugend der Endlichkeit 

Ach diese Herrlichkeit !

Solle sie doch bleiben in der Ewigkeit !

Finden Seligkeit und Glückseligkeit 

Aber solange der warme Atem sich in kalte Winterhauchen verwandelt werde ich da sein und kämpfen 

Sollen doch Schmerzen mich überkommen und schwere Krämpfe 

Denn am Ende gewinne doch ich 

Ich glaube fest daran

Sollte sich eins der ewige Deckel über mich schließen 

Mich schicken in ewige Dunkelheit 

So werde ich beschließen 

Ein Licht auf Erden zu hinterlassen zu schenken der Nachwelt Liebe und Freiheit