Still ist die Nacht

Es ruhe jede Macht

Nur ein Gedanke

Der ihn bringe zum wanken

Als wenn alle Träume schwanken

Und zu verlieren diesen einen letzten Gedanken

Leben oder sterben

Bestehen oder vergehen

Weggehen

Oder mal wieder wegsehen

Es wäre nur eine Tat entfernt

Zücken sich selbst gegen das Schwert

Er weint

Fühlt sich aber in diesem Sinne vereint

Ob Jemand um ihn trauern werde ?

Was würde er der Nachwelt erben ?

Wenn er jetzt würde sterben ?

Nein

Die Trauer groß

Aber der Mut größer

Er ist noch so jung

Alles vor sich

Niemals sich lassen im Stich

Er wird, soll und muss leben

Damit sich diese kleine Welt an ihm Großen könne erfreuen

Und da ist sie

Die Zuversicht

Glück

Liebe

Treue dem eigenem Leben

Es warten noch so viele Dinge

Wie Frühlingserwachen an seinem Ohre erklinge