Sie sah in den Spiegel

Willens brechen jeden Riegel

Einst ihre Zuneigung verstärkt wie ein Schloss

Sie dachten zu wohnen in einem prächtigen Schloss

Doch irgendwann war er nicht mehr da, er verschwand

Sie sah ihn nicht mehr richtig , zu sprechen gegen eine Wand

Aus jeder Kleinigkeit wurde Streit

Die verbalen Hiebe schmerzten , die Gefühle nicht mehr breit

Wenn plötzlich sie ihn verliere

Nur noch zu sehen Leere

Als wäre

Alles nur ein Zirkusgehege 

Zu trennen die Wege

Nichts mehr gemeinsam läge 

Und doch ist es manchmal des Mannes Natur

Erst das Schweigen zu brechen, wenn es gebe keine andere Statur

Erst zu handeln

Wenn sie gebe auf das Verhandeln 

Als wenn das Gute in Stille sich wandeln 

Wie bekämpfe man etwas, das man nicht mehr sehe ?

Wie gewinnt man etwas, das einfach dahin wehe ?

Und so bleibt nur noch Hoffnung oder das Schweigen 

Was schmerze mehr ? Verlorene Hoffnung oder das Gewinnen des Schweigens ?