Tränen der Sonne

Als Gott schien wegzusehen 

Tränen der Menschlichkeit

Gepaart neben Fassaden von Villen und bigotter Eitelkeit

Wo bleibt das Lachen der Freude?

Wo bleibt das Menschliche einfacher Leute ?

So reich

Und doch so arm 

So ansehbar 

Und doch nicht wunderbar 

Deutschland , das Land der Zwiespältigkeit 

Ob in Hamburgs St.Georg

Am Bremer Hauptbahnhof

An vielen Orten unseres Landes

Spiegelt sich die soziale Schande

Die Welt drehe sich immer weiter 

Auserkoren des Fortschritts goldene Reiter 

Glitzer und Diamanten drehen sich um die Köpfe immer weiter 

Hass, Zwietracht und Armut drohen das Staatsversprechen zu scheitern 

Armut kennt viele Facetten 

Es sei nicht nur des Geldes Ketten 

Vielmehr das Fehlen des Gemeinsinns retten 

Das Verbreiten des Leides Schrecken 

Wie begegnen des Unsehbaren ?

Es sei ganz einfach 

Hinschauen, verstehen und erkennen 

Dann wird das reiche Deutschland verstehen 

Verstehen , dass es eben nicht so reich sei, wie es meint

In Wahrheit ist Deutschland so arm, so arm wie das schwächste Glied 

Und das sollte die Wahrheit sein, die kein Mann des Staates sollte verneinen