Still ist die Nacht
Es ruhe jede Macht
Nur ein Gedanke
Der ihn bringe zum wanken
Als wenn alle Träume schwanken
Und zu verlieren diesen einen letzten Gedanken
Leben oder sterben
Bestehen oder vergehen
Weggehen
Oder mal wieder wegsehen
Es wäre nur eine Tat entfernt
Zücken sich selbst gegen das Schwert
Er weint
Fühlt sich aber in diesem Sinne vereint
Ob Jemand um ihn trauern werde ?
Was würde er der Nachwelt erben ?
Wenn er jetzt würde sterben ?
…
Nein
Die Trauer groß
Aber der Mut größer
Er ist noch so jung
Alles vor sich
Niemals sich lassen im Stich
Er wird, soll und muss leben
Damit sich diese kleine Welt an ihm Großen könne erfreuen
Und da ist sie
Die Zuversicht
Glück
Liebe
Treue dem eigenem Leben
Es warten noch so viele Dinge
Wie Frühlingserwachen an seinem Ohre erklinge
