Tag 1
Er kam nach Hause, es war wie immer. Er schmiss den PC an und schaute die Tagesthemen. Es war wie immer, Krisen, Krieg und Politik.
Er hatte Zeit, wusste aber nicht um die Intention der Zeit, ehe er müde wurde und schlafen ging. Es war wie immer.
Tag 2
Er kam nicht nach Hause, lieber ging er in seiner kleinen Heimatstadt spazieren. Er sieht Menschen. Aber nicht sich selbst.
Es war wie immer, er hasste es .
Tag 3
Wohin nur mit sich ?
Es gebe tausend Dinge die man tun könne, oder nachdenken könnte.
Am Ende war es wie immer: Er dachte zu lange nach.
Tag 4
Der Ausbruch.
Mal verrückt sein, verreisen und neues tun.
So war es nun, ehe ihm kalt wurde und nach Hause ging, so war es immer.
Tag 0
Einst in seiner Jugend samt Tugend, lebte er ein unbekümmertes Leben mit dem Streben nach Leben und die Zukunft vor ihm.
Ein Studium weit weg, ganz nah sein neuer Weg.
Es lief bestens, bis es nicht bestens lief, er zulange schlief, der Gestank mief und das üble Schicksal seinen Namen rief.
Er wurde krank und diese Krankheit beherrschte ihn, nahm ihn ein , er wollte nur noch wein´.
Einst groß und jetzt ganz klein.
Es war der Tag 0.
Der Moment, in dem er alles wusste und nichts mehr konnte.
Der letzte Tag
Wie nur leben oder überleben, wenn das Bestreben sei, mehr zu leben als zu überlegen.
Es war der Tag an dem er alle Dämonen besiegte und das Graue versiegle.
Das Akzeptieren, das Annehmen dessen wer man sei, zu sein Frei, Lasten ablegen das Blei.
Der Moment in dem das Glück triumphiere und Zuversicht regiere.
Der letzte Tag, der jetzt jeden Tag sein kann.
Er wusste nun nichts, aber konnte nun alles.
