Zwei greise Männer treffen sich am Friedhof.
Vor ihnen die Gräber ihrer Freunde, Bekannte, Familie.
Diese wurden allesamt ermordet. Ermordet von einem hinterlistigen Mörder namens Krieg.
Die zwei Männer schauen sich an. Sie trennt die Nationen ihrer Herkunft, doch eint der Trauer des Verlustes.
Sie sehen sich in die Augen und erkennen sich selbst an den Augen des Anderen.
Zu lange waren sie einander verhasst, zu lange sahen sie nicht des Menschen, sondern des Hasses Gesicht.
Doch jetzt neigt sich ihr Leben dem Ende zu. Jetzt erst merken sie die verlorenen Zeit ihrer Jugend, dem sie dem Krieg verfallen waren. Wie schön wäre das Leben doch gewesen, ihn im Schoße des Friedens zu verbringen.
Es geschieht nun etwas, das des Friedens Fingerzeig zeigt. Ein Gespräch zu Augen des Gegenübers, das Verstehen des Anderen. Das Verstehen des Anderen zeigt das Verstehen des sich selbst.
Zum Abschied geben sich die Männer ihre Hände. Der Frieden ist geboren. Lange schlief der Frieden, doch er ist nun erwacht.
