Sanfter Sand kriselte zwischen den Fußzähen.
Ein leichter Wind wehte zwischen den Haaren.
Das Geräusch der tosenden Wellen, die am Ufer Schleswig-Holsteins sich aufschlagen, tönte durch die raue salzige Luft.
Es war ein Moment wie jeden Tag am See, doch nicht alltäglich wie es die See ist.
Vielmehr ein Moment an dem der Mensch sich dem erdlichen und natürlichem Schöpfer entgegensieht. Ein Moment an dem das eigene Fleisch und Blut dem Wasser gegenübersteht, aus dem das Leben schließlich wie von einem Brunnen entsprang.
Nichts bleibt wie es ist, aber alles geht seinen Lauf, damit das was war, auch noch jetzt sein darf.
Die See ist das Sinnbild der menschlichen Seele und dessen Leben.
Eine wunderschöne Reise in unbekanntes Terrain mit Höhen wie Tiefen, nichts ahnend was auf der anderen Seite sein vermag oder ob man es überhaupt lebend bis dahin schafft.
Alles entsprang der See und doch enden wir wieder dort. Sie gab uns das Leben auf der sandigen Erde, an der sie mit tosenden Wellen kratzt und uns jedes mal mehr in Erinnerung ruft woher wir stammen und was uns ausmacht.
