Er war nur ein Mann von vielen. Ein Bürger von vielen und doch anders.
Denn er lebte, liebte und vergab. Nicht nur im Namen Gottes, aber im Namen der Menschen, die durch Unterdrückung und Hass der Mitmenschen litten.
Es waren schwere Zeiten, die hinter uns lagen, aber noch immer schwere Zeiten, die uns bevorstehen.
Wann lernt denn endlich die Menschheit aus der Geschichte?
Wann nutzen die Menschen endlich ihren Verstand wie Intelligenz, der sie auf dieser Welt doch so herausragen lässt ?
Wir leben nicht mehr auf den Spuren von MLK, nein, verwischt durch immer neuen Rassismus in seinen vielen neuen Gesichtszügen, die das Gesicht dieser doch so nach Liebe strebenden Menschheit vernarben und brandmarken.
Früher waren es die Juden in Deutschland, die schwarze Minderheit in den USA nun die Flüchtlinge in Europa und der ganzen Welt.
Es hat sich nichts geändert. Zwar sei der politische Mainstream der Regierenden ein Appell an Mitgefühl und Fürsorge, doch es sind nur Wörter in Reden vor den Kameras.
Wir leben in Zeiten von Zivilcourage von oben, jedoch weniger von unten.
Die Völker der Demokratien haben alle Möglichkeiten die Gesellschaft zu gestalten und mit Frieden zu füllen. Das Gegenteil passiert jedoch in politischer Verdrossenheit und der Meckermentalität über alles, was das ruhige und bequeme Leben stören könne.
Die Welt ändert sich sekundlich, nichts bleibt wie vorher , doch es ist diese Urangst der Menschen, sie könne verlieren, was für sie von Bedeutung ist oder wichtig erscheint wie der neue Fernseher und der Handyvertrag.
Wahrlich die Visionen des Bestreben nach einer immer besseren Welt verblassen in kalte Luft und Ignoranz sowie der persönlichen Überordnung über alle anderen.
Dabei ist es nicht schwer die Welt zu verbessern. Es bedarf nur der Achtsamkeit im Alltag. In jeder Sekunde des Lebens. Das mag vielleicht zu hoch gegriffen erscheinen, denn es ist unmöglich die ganze Zeit aufmerksam zu leben. Und doch kommt es auf die Momente an, die die Welt verbessern können. Dazu braucht es natürlich einen gewissen Grad an Intelligenz und sehr wichtig eine Prise Selbstlosigkeit. Nichts ist selbstverständlich auf der Welt, umso mehr Selbstverständlich muss der stetige Wille sein es besser zu machen.
Niemals wird es möglich sein das Perfekte zu erreichen, aber es ist eben perfekt danach zu streben.
Seit Anbeginn der Menschheit wie der Geschichte gab es nur Fortschritt, einzig die Moral und Ethik erreichte zu oft Rückschritte. Daher ist es wichtig neben dem technischen Fortschritt, auch die Frage des ethischen Fortschritts in jeder Generation neu zu denken.
Der Hass hat viele Facetten und Formen. Lediglich ist dieser in jeder Epoche anders. Vor 80 Jahren dachte keiner in Europa der Kontinent würde in wenigen Jahren zerstört werden. Lasst uns diese Katastrophe nicht in anderen Formen neu werden lassen. Folgen wir der Spur von MLK und streben wir eine bessere Welt für eine bessere Zukunft für möglichst viele Menschen an.
Es ist möglich aus der Geschichte zu lernen. Es bedarf bloß Intelligenz und eine Prise Selbstlosigkeit.
