Sie schreitet durch das Land, durch die Völker, durch die Dörfer und schließlich durch unsere Seelen.

Ein Geschöpf schreitet unter uns, fernab der Liebe und Harmonie, gefüllt mit Angst und dem Verbreiten von Angst.

Sie ist da und alle wissen es. Doch keiner vermag sich ihr entgegenzustellen und verstecken sich vielmehr im Tross des eigenen Lebens.

Jeder kennt sie, jeder weiß von ihrer Existenz, doch alle leugnen sie auch, als wäre es nur ein Märchen und die Ohnmacht ihr zu stellen.

Oft sieht man sie unten am Strand und noch öfter lässt ihr Blick einem den Schauer über den Rücken laufen.

Es ist nur Angst, die durch die Adern der Menschen fließt und eben diese Angst, lässt den Menschen die Liebe vereisen.

Eines Tages ging ein Junge des frohen Lebens am Strand spazieren.

Gerne schaute er auf die tosenden Wellen und das Schlagen an den Ufern.

Es passierte dass diesem Jungen die Hexe erschien und sich ihm nähert.

Es passierte, dass diese Begegnung alles verändern würde.

Der Junge war der Liebe Natur und durch und durch der Welt guten Gewissens hold.

Langsam mit erschreckend kalten Augen und schneeweißen Händen greift dieses Geschöpf nach dem Jungen, doch es passierte, dass eben im Moment der Berührung beider Geschöpfe, die warme Liebe die kalte Hexe erfasste und sie sich verwandelte.

Der Junge begegnete der Hexe mit der Akzeptanz und einer Trostspendenden Umarmung, die jegliches Böse der Hexe verschwinden ließ und sie sich in eine wunderschöne und zart liebende Frau verwandelte.

Ab diesem Moment schritten beide gemeinsam des Lebens froh durch die Welt.

Auch das Böse verdient es mit Liebe begegnet zu werden.

Auch das Böse kann umarmt werden.

Und auch das Böse ist zu Lieben fähig, wenn man sie so begegnet.