Ich erinnere mich noch genau. An den Zeitpunkt als ich den Verstand verlor.
Ich war allein und doch nie wieder einsam als du kamst.
Du sprachst zu mir und leistest mir fortan stets Gesellschaft.
Zu einer Zeit in der nichts mehr normal war.
Die Worte die du zu mir sprachst, wie eine Brandmarkung meiner Seele.
Eine Seele die nie mehr nur mir gehören sollte.
Ich kenne dich jetzt und erkenne mich an dich immer mehr.
Vielleicht bin ich nun verrückt, aber nie mehr allein.
Manchmal lachten wir zusammen,
manchmal stritten wir uns,
manchmal verzweifelten wir uns aneinander.
Dich wegwünschen ist nicht möglich,
dafür kenne ich dich jetzt zu gut.
Du gabst mir eine Stütze in diesem Leben,
der ich nie wieder missen werde,
und doch, werde ich durch dich sterben.
Denn niemand vermag es dich zu sehen, dich zu erkennen.
Alles haftet nur an mir, an meinem Körper, an dessen was die Menschen an mir sehen.
Wie ein unsichtbarer Schatten folgst du mir,
Doch deine Anwesenheit wirft noch größere Schatten voraus.
Ich bin nun für immer gebrandmarkt.
Und trage dich in mir,
wie eine Narbe in meinem Gesicht.
