Unsägliches Leid. Furcht, Hass und Angst.

Wie soll ein Mensch leben und lieben in diesem Triangel des Todes ?

Manchmal denke ich an den Herrn, noch öfter verzweifle ich am Glauben zu ihm.

Nun stehe ich an der Klagemauer zum Himmel und klage dich an.

Hinter hohen Mauern der Moral verweilen deine frommen Seelen Liebkosung des Paradieses.

Ich gehöre nicht dazu. Ich stehe unter den Lebenden. Und stehe inmitten des Leides deiner Abwesenheit.

Was soll ich tun ? Tun für einen Krümel Göttlichkeit auf Erden ? Wenn die List der Sünde uns zugrunde richtet und wir deiner nicht Wert sind.

So klage ich den Höchsten an. Klage seinetwegen die Unsere Last an.

Menschen werden in Liebe gezeugt, geboren und sterben. Alles dazwischen scheint mir, wie ein Kampf der Verblendung und ein Ablenken der eigenen Last und Furcht.

Jeden Sonntag werden in den Gotteshäusern Psalme für dich gesungen. Singst du auch einen Psalm für uns ? Ich sehe Menschen, Seelen, die zugrunde gehen und nicht mehr aufstehen können. Mich eingeschlossen. Alles was ich erwarte ist ein Licht deines Paradieses hinter Mauern. Wie ein Leuchtturm uns in der Dunkelheit eine Richtung weisend, die Richtung zur Moral, Ethik und der Würde.

Doch selbst wenn dies nicht geschieht, sehen wir uns gezwungen, uns einen eigenen Leuchtturm zu bauen. Ein neues Babylon. Eine eigene Art des Paradieses auf Erden. Wir sind zu dieser fähig. Wenn wir schon ausgeschlossen sind, so gründen wir eine neue Menschheit, ein neuer Palast der Menschlichkeit. So schaue dann mit Neid auf unser Werk und wage es nicht, wieder biblische Katastrophen über uns zu bringen. Das haben wir nicht verdient…